Podcast Folge 14: Dana von Suffrin (Teil 2 von 2)

Nach dem Michael-Kühne-Preis hat sie jetzt auch noch den Ernst-Hoferichter-Preis und den Debütpreis des Buddenbrookhauses 2019 erhalten – Dana von Suffrins Debütroman „Otto“ ist für viele das Buch des Jahres. Wie hat sie das gemacht?

Foto: Tara Wolff

Im zweiten Teil unseres Interviews erzählt Dana von Suffrin von ihren ersten literarischen Gehversuchen in der bekannten Kölner Schmiede („Ich hatte echt überhaupt keine Ahnung!“), inwiefern es für sie eine Wohltat war, nach der Doktorarbeit ENDLICH mal etwas zu schreiben, wo die „Fakten“ auch ein bisschen frei erfunden sein dürfen, über ihr neues Projekt (ein Drehbuch für eine TV-Serie! What?) und warum sie trotz ihres Erfolges nie so richtig mit ihrer Arbeit zufrieden ist. Oder ist gerade dies das Geheimnis ihres Erfolgs? Wir werden hören …

Podcast Folge 13: Dana von Suffrin (Teil 1 von 2)

Nach dem Michael-Kühne-Preis hat sie jetzt auch noch den Ernst-Hoferichter-Preis und den Debütpreis des Buddenbrookhauses 2019 erhalten – Dana von Suffrins Debütroman „Otto“ ist für viele das Buch des Jahres. Wir feiern mit ihr Weihnukka.

Foto: Tara Wolff

Gleich im ersten Teil geht es ans Eingemachte: Dana von Suffrin erläutert die Figurenkonstellation ihres tollen Debütromans, verrät, wo und in welchem Maße sie sich tatsächlich von ihrer eigenen Familie inspirieren ließ, warum die kleine Schwester im Buch heißt wie Danas „echte“ kleine Schwester und warum sich die „echte“ große Schwester (also, Dana) in dieser Beziehung mitunter als klitzekleiner Kontrollfreak geriert …

Podcast Folge 12: Anke Stelling (Teil 2 von 2)

Wir sind nicht wie unsere Mütter
Hatten schließlich diese wilde Zeit
Haben unsere Träume verwirklicht
Kennen mehr als einen Penis
Achten wenn, dann nur heimlich
Auf unsere Linie
Und unsere Männer
können die Waschmaschine bedienen

Aus: „Schäfchen im Trockenen“ von Anke Stelling, Verbrecher Verlag
Foto: Tara Wolff

Podcast Folge 11: Anke Stelling (Teil 1 von 2)

Im Jahr 2019 ist Anke Stelling endgültig in der ersten Liga der deutschen Literatur angekommen: Sie bekam für „Schäfchen im Trockenen“ nicht nur den Preis der Leipziger Buchmesse verliehen, sondern für ihr Gesamtwerk, das inzwischen acht Romane umfasst auch den Friedrich-Hölderlin-Preis.

Ausnahmsweise ist es nicht sexistisch, darauf hinzuweisen, dass sie Mutter von drei Kindern ist – geht es in ihren Romanen doch immer wieder um Mutter-Kind-Beziehungen.  Mit ihrer Vermischung von Kunst und Leben haben so einige Menschen ihre Probleme – für die Autorin jedoch ist es der einzig richtige Weg, dem Leben zu begegnen.

Podcast Folge 10: Karen Köhler (Teil 2 von 2)

SPOILER ALERT! SPOILER ALERT! SPOILER ALERT!

Im zweiten Teil geht es hoch her. Wir reden über MIROLOI, ohne Rücksicht auf Verluste. Wer das Buch noch nicht kennt, sollte diese Folge nicht hören. Wer das Buch aber bereits gelesen hat, dem werden eventuell ein paar Fragen beantwortet. Sich vor dem Hören das ein oder andere Glas Wein zuzuführen könnte helfen. Die Interviewer und auch die Autorin haben sehr schwere Zungen, zwischendurch gibt es auch eine kleine Schlägerei, aber am Ende haben sich alle wieder lieb.

Podcast Folge 9: Karen Köhler (Teil 1 von 2)

Die ehemalige Theaterschauspielerin erzählt SPOILERFREI vom Entstehungsprozess ihres Romans MIROLOI.

Foto: Tara Wolff

Schon mit ihrem Erzählungsband „Wir haben Raketen geangelt“ mischte sie den Literaturbetrieb so richtig auf. Jetzt landete ihr Debütroman Miroloi auf der Longlist des Deutschen Buchpreises – und das völlig zu Recht. Warum sie trotzdem manchmal an sich zweifelt, beim Schreiben am Ende immer auf ihre Figuren hört erzählt sie uns gleich. Der lebende Beweis dafür, dass man in einem Satz ernst und albern zugleich sein kann.

Podcast Folge 8: Karla Paul (Teil 2 von 2)

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Karla Paul klären wir endlich die Frage, ob Karla je einen Krimi schreiben wird oder ob sie ihn vielleicht bereits geschrieben hat …? Außerdem reden wir über Gott und den Weihnachtsmann. 
Fun Fact: Das Buch, welches sie empfiehlt, war zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht erschienen. Und wurde dann ein großer Erfolg: Die Liebe im Ernstfall von Daniela Krien.

Foto: Tara Wolff

Podcast Folge 7: Karla Paul (Teil 1 von 2)

Hyperaktiv ist sie nicht nur in den sozialen Medien: Sie gibt Buchtipps im Fernsehen, schreibt alle zwei Wochen einen meinungsstarken Newsletter, hat eine eigene Literatur live-Show und einen Podcast mit Kollege Günter Keil.  Weiterhin in Karla Pauls Portfolio: kulturjournalistische Beiträge, ein Sachbuch über die Gilmore Girls und zuletzt ein Beitrag in der Anthologie „The Future is Female“   Fehlt eigentlich nur noch, dass sie einen Krimi schreibt … oder hat sie ihn bereits geschrieben? Das und noch einiges mehr verrät sie uns jetzt.

Die Alphabeten und Karla Paul (Foto: Tara Wolff)

Podcast Folge 6: Dagrun Hintze (Teil 2 von 2)

Foto: Tara Wolff

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Dagrun Hintze hören wir von Vaginen in Wien, ihrer preußischen Disziplin und was das überhaupt für ein Name ist: Dagrun. (Spoiler Alert: er hat eine sehr gute Bedeutung. Gemein: Die Bedeutung haben wir irgendwo im Podcast versteckt.) 

Podcast Folge 5: Dagrun Hintze (Teil 1 von 2)

Intelligent, eloquent und in ihren Gedichten auch ein klitzekleines bisschen verrucht. Eine Frau, die im wahrsten Sinne Theater macht, in ihrer Freizeit Störche beobachtet, eine leidenschaftliche Fußballguckerin und Gesprächsführerin, die gerne und vor allem laut lacht.

Foto: Tara Wolff

Schon im ersten Teil unseres Interviews lässt die Lyrikerin eine Bombe nach der anderen platzen: In ihr wohnen multiple Persönlichkeiten, oha, sie war über Jahre süchtig, und zwar nach einer bestimmten amerikanischen Fernsehserie, oh, no, und natürlich fragen die Leser viiiieeeeel zu oft nach dem „Wahrheitsgehalt“ ihrer Gedichte, oje. Dann kommt auch noch Kollege Stuertz, der alte Kulturbanause, und eröffnet das Gespräch mit dem Geständnis, er könne mit Gedichten aber auch so gar nix anfangen. Wie Dagrun diesen miefigen Molchstoß mit spitzer Zunge und geschärften Argumenten pariert, allein das ist schon die Reise in unseren kleinen, virtuellen Salon wert. Und last but not least liest die Autorin höchstpersönlich und exklusiv für Sie, geneigtes Podcast-Publikum aus ihrem neuen, wunderbaren Gedichtband „Einvernehmlicher Sex“. Wer da nicht mitswingt, ist selber schuld.

Podcast Folge 4: Christian Pfaff (Teil 2 von 2)

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Christian Pfaff legt unser Gast plötzlich seine „Vorlese-Stimme“ auf und gesteht seine Leidenschaft für gut gemachte Newsletter. Kunst oder Marketing? Oder beides? Unter Androhung weiterer Quäksounds aus der Effekt-Schatulle von Kollege Stuertz berichtet Herr Pfaff dann noch von seiner Altonaer Galerie, bestreitet aber im selben Atemzug, Galerist zu sein. Genaaauuuuu! Ach ja, und Co-Autor eines Reisebuches ist er auch. Die Klapperschlangen und Bären habe er besser überstanden als das Lektorat, haha, aber gut … was? Der Titel des Buches? „Hast Du mal die Kanuschlüssel?“ What? Ja, und über Schmähkritiken haben wir noch gesprochen. Und darüber, ob Stuckrad-Barre seine Texte selber schreibt, lauter Blödsinn eben, ach, keine Ahnung, hinterher waren wir auch schon ein bisschen beschwipst. Von uns selbst, versteht sich!

Foto: Tara Wolff

Podcast Folge 3: Christian Pfaff (Teil 1 von 2)

Im alphabetischen Kreuzverhör offenbart Herr Pfaff, der neben seiner Tätigkeit als Texter in Hamburg-Altona noch eine kleine Galerie mit dem bescheidenen Namen OBERFETT betreibt, seine zarte Werber-Seele. Er erzählt uns, wie er von der renommierten Agentur Springer & Jacoby quasi vom Kochtopf weg gecastet und ins Haifischbecken „Werbung“ geschmissen wurde. Ja, kochen kann er nämlich auch, und zwar nicht nur mit Wasser, im Gegenteil. Ob Shitstorm-Moderation oder einen Beschwerde-Leitfaden für Callcenter – Herr Pfaff ist der Mann für Spezialaufträge. Was eine gute Kampagne ausmacht, inwiefern ihn Storytelling an die Märchen aus der Kindheit erinnert, warum ihm die „Tonality“ eines Unternehmens manchmal das Leben schwermacht, Kalauer aber (fast) immer gehen, hören wir im ersten Teil.

Podcast Folge 2: Lucy Fricke (Teil 2 von 2)

Weiter geht’s mit Superlucy. Teil 1 des Gesprächs findet ihr weiter unten.

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Lucy Fricke geht es um das Drehbuch für „Töchter“, an dem sie arbeitet, wir reden über ihr nächstes Projekt und um das Arbeits-/Freundschaftsverhältnis zu ihrem Lektor Matthias Teiting.

So arbeiten Profis. Mehr dazu im Podcast. (Foto: Sebastian Stuertz)

Podcast Folge 1: Lucy Fricke (Teil 1 von 2)

So, hat ein bisschen gedauert. Unser Podcast ist da! Wir hatten die wunderbare Lucy Fricke zu Gast und starten unsere kleine Podcastreise mit dem ersten Teil unseres Gesprächs.
Ab sofort bei iTunes, Spotify, Soundcloud & Co.

Foto: Tara Wolff


Lucy Fricke
Mit ihrem Roman „Töchter“ gelang ihr 2018 der Durchbruch. Lucy schreibt, wie es im Beipackzettel des Verlags heißt, „mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut.“ Auch den bayrischen Buchpreis hat sie damit abgeräumt. Ihr Talent für Dialoge: zum Niederknien, ihre Trinkfestigkeit geprüft. Warum die gebürtige Hamburgerin allerdings nach Berlin gezogen ist, … weiß der Teufel. Kein Wunder, dass sie jedes Jahr im Frühjahr fröhlich pfeifend durch die Hintertür zurückkommt, wenn sie zusammen mit Daniel Beskos vom Mairisch-Verlag an der Waterkant die HAM.LIT organisiert.