Podcast Folge 5: Dagrun Hintze (Teil 1 von 2)

Intelligent, eloquent und in ihren Gedichten auch ein klitzekleines bisschen verrucht. Eine Frau, die im wahrsten Sinne Theater macht, in ihrer Freizeit Störche beobachtet, eine leidenschaftliche Fußballguckerin und Gesprächsführerin, die gerne und vor allem laut lacht.

Foto: Tara Wolff

Schon im ersten Teil unseres Interviews lässt die Lyrikerin eine Bombe nach der anderen platzen: In ihr wohnen multiple Persönlichkeiten, oha, sie war über Jahre süchtig, und zwar nach einer bestimmten amerikanischen Fernsehserie, oh, no, und natürlich fragen die Leser viiiieeeeel zu oft nach dem „Wahrheitsgehalt“ ihrer Gedichte, oje. Dann kommt auch noch Kollege Stuertz, der alte Kulturbanause, und eröffnet das Gespräch mit dem Geständnis, er könne mit Gedichten aber auch so gar nix anfangen. Wie Dagrun diesen miefigen Molchstoß mit spitzer Zunge und geschärften Argumenten pariert, allein das ist schon die Reise in unseren kleinen, virtuellen Salon wert. Und last but not least liest die Autorin höchstpersönlich und exklusiv für Sie, geneigtes Podcast-Publikum aus ihrem neuen, wunderbaren Gedichtband „Einvernehmlicher Sex“. Wer da nicht mitswingt, ist selber schuld.

Podcast Folge 4: Christian Pfaff (Teil 2 von 2)

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Christian Pfaff legt unser Gast plötzlich seine „Vorlese-Stimme“ auf und gesteht seine Leidenschaft für gut gemachte Newsletter. Kunst oder Marketing? Oder beides? Unter Androhung weiterer Quäksounds aus der Effekt-Schatulle von Kollege Stuertz berichtet Herr Pfaff dann noch von seiner Altonaer Galerie, bestreitet aber im selben Atemzug, Galerist zu sein. Genaaauuuuu! Ach ja, und Co-Autor eines Reisebuches ist er auch. Die Klapperschlangen und Bären habe er besser überstanden als das Lektorat, haha, aber gut … was? Der Titel des Buches? „Hast Du mal die Kanuschlüssel?“ What? Ja, und über Schmähkritiken haben wir noch gesprochen. Und darüber, ob Stuckrad-Barre seine Texte selber schreibt, lauter Blödsinn eben, ach, keine Ahnung, hinterher waren wir auch schon ein bisschen beschwipst. Von uns selbst, versteht sich!

Foto: Tara Wolff

Podcast Folge 3: Christian Pfaff (Teil 1 von 2)

Im alphabetischen Kreuzverhör offenbart Herr Pfaff, der neben seiner Tätigkeit als Texter in Hamburg-Altona noch eine kleine Galerie mit dem bescheidenen Namen OBERFETT betreibt, seine zarte Werber-Seele. Er erzählt uns, wie er von der renommierten Agentur Springer & Jacoby quasi vom Kochtopf weg gecastet und ins Haifischbecken „Werbung“ geschmissen wurde. Ja, kochen kann er nämlich auch, und zwar nicht nur mit Wasser, im Gegenteil. Ob Shitstorm-Moderation oder einen Beschwerde-Leitfaden für Callcenter – Herr Pfaff ist der Mann für Spezialaufträge. Was eine gute Kampagne ausmacht, inwiefern ihn Storytelling an die Märchen aus der Kindheit erinnert, warum ihm die „Tonality“ eines Unternehmens manchmal das Leben schwermacht, Kalauer aber (fast) immer gehen, hören wir im ersten Teil.

Podcast Folge 2: Lucy Fricke (Teil 2 v. 2)

Weiter geht’s mit Superlucy. Teil 1 des Gesprächs findet ihr weiter unten.

Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit Lucy Fricke geht es um das Drehbuch für „Töchter“, an dem sie arbeitet, wir reden über ihr nächstes Projekt und um das Arbeits-/Freundschaftsverhältnis zu ihrem Lektor Matthias Teiting.

So arbeiten Profis. Mehr dazu im Podcast. (Foto: Sebastian Stuertz)

Podcast Folge 1: Lucy Fricke (Teil 1 v. 2)

So, hat ein bisschen gedauert. Unser Podcast ist da! Wir hatten die wunderbare Lucy Fricke zu Gast und starten unsere kleine Podcastreise mit dem ersten Teil unseres Gesprächs.
Ab sofort bei iTunes, Spotify, Soundcloud & Co.

Foto: Tara Wolff


Lucy Fricke
Mit ihrem Roman „Töchter“ gelang ihr 2018 der Durchbruch. Lucy schreibt, wie es im Beipackzettel des Verlags heißt, „mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut.“ Auch den bayrischen Buchpreis hat sie damit abgeräumt. Ihr Talent für Dialoge: zum Niederknien, ihre Trinkfestigkeit geprüft. Warum die gebürtige Hamburgerin allerdings nach Berlin gezogen ist, … weiß der Teufel. Kein Wunder, dass sie jedes Jahr im Frühjahr fröhlich pfeifend durch die Hintertür zurückkommt, wenn sie zusammen mit Daniel Beskos vom Mairisch-Verlag an der Waterkant die HAM.LIT organisiert.